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Wissenswertes

Im LIFTREPORT 01/2009 veröffentlichte Herr Claus Gareis einen Nachruf auf den im März 2008 im 85. Lebensjahr verstorbenen Erik Warners.
“Nach seinem Studium und Promotion an der Universität Delft traErik Warnerr 1951 in die Dienste der Firma OTIS ein. 1953 wurde er zum Geschäftsführer der Niederlassung in den Niederlanden ernannt. Sein erfolgreiches Auftreten für OTIS führte ihn auch in die Führungsgremien von OTIS in Brüssel und Paris. Aktiv brachte er sich in die Arbeit mit Normen und gesetzlichen Bestimmungen ein, war seit 1965 über 25 Jahre lang Vorsitzender des Ausschusses für Aufzüge der FEM und später Delegierter der Niederlande im Technischen Komitee 10, Aufzüge und Fahrtreppen der Europäischen Normenorganisation CEN.
 Herr Claus Gareis lernte ihn dort kennen und schreibt in seinen Artikel über eine Sitzung der Arbeitsgruppe 1. “ Dort wurden damals die Abmessungen der Schutzräume über und unter dem Fahrkorb diskutiert. Die Maße 0,6 x 0,8 x 1,0 m hatten sich bereits weitgehend durchgesetzt. Um zu demonstrieren, dass sich in einen solchen Quader kein ausgewachsener Mensch im Gefahrenfall zusammenkauern kann, erschien Erik mit einem Umzugskarton, der zu der Zeit ebenfalls diese Maße hatte und forderte die Sitzungsteilnehmer auf, sich innerhalb einer Sekunde in dem Karton zu verstecken. Es gelang natürlich niemandem. Trotzdem blieb es bei den oben genannten Abmessungen, weil andere Gesichtspunkte ebenfalls zu berücksichtigen waren und damals keine Unfälle bekannt vorgewiesen werden konnten, die auf ein zu geringes Schutzraumvolumen zurückzuführen gewesen wären.”
“Erik Warners großes Hobby war die Geschichte des Aufzugswesens. Schon früh begann er, Zeichnungen, Berechnungen und Aufnahmen alter Aufzugskonstruktionen zu sammeln. Später gelang es ihm, unterstützt von der Vereinigung der niederländischen Aufzugshersteller Teile von Aufzugsanlagen, die verschrottet werden sollten, zu ergattern. In den 80er Jahren mietete er in der Nähe von Amsterdam ein altes Lagerhaus in dem er Interessierten seine Schätze zeigte. Er engagierte sich beim Aufbau des Lift Museums in Budapest, dem er Stücke aus seiner Sammlung schenkte. Als er vor 25 Jahren aus dem aktiven  Dienst schied, arbeitete er noch viele Jahre als Kurator des niederländischen Liftmuseums. Er konnte mit seinen Freunden erreichen, dass das Museum in den Räumen des Elektrotechnischen Museums “Energetica” in Amsterdam einen würdigen Ausstellungsrahmen gefunden hat.
Leider sind in 2007 und 2008 die Miete für die Räumlichkeiten und die Kosten für Energie so angestiegen, dass ein Verbleiben des Museums in der “Energetica” nicht mehr finanziert werden konnte. Noch vom Krankenlager aus hat Erik Warners mit ein paar Mitstreitern versucht, Finanzierungsmöglichkeiten durch Sponsoren zu finden. Dies ist nicht gelungen, so dass das Museum zum 01. Juli 2008 geschlossen werden musste. Bisher sind weder in Europa noch in den USA Interessenten für die einmaligen Ausstellungsstücke gefunden worden. Die Exponate sind deshalb derzeit verpackt in einem Lagerhaus verstaut. Es wäre sehr bedauerlich, wenn diese wertvolle Sammlung beim Schrotthändler landen würde.”

Auf der Zeche Zollverein in Essen kann man die beiden größten freistehenden Fahrtreppen Deutschlands besichtigen. Die Fahrtreppen haben eine Förderhöhe von 23,33 m. Die farbliche Gestaltung in orange und schwarz symbolisiert Kohle und Feuer. Sie knüpft damit an die frühere Aufgabenstellung der Zeche an. Auf Sicherheit und Verfügbarkeit wurde großer Wert gelegt. Alle wichtigen Funktionen werden fernüberwacht.
 

Eine Auszeichnung für die Entwicklung eines erdbebensicheren Aufzuges erhielt die Fa. Kleemann Hellas SA aus Griechenland auf dem 2. Business Forum der Internationalen Messe Tessaloniki. Der Aufzug besitzt einen speziellen Sensor, der Erdbebenschwingungen 30 Sekunden vor Auftreten des Erdbebens erfassen kann und einen Haltebefehl für die nächstgelegene Haltestelle auslöst, damit Benutzer aussteigen können.

Die Fa. Schindler hat zum zweiten Mal seinen Preis “Zugang für Alle” vergeben. Die Aufgabe bestand darin, einen barrierefreien Zugang zu allen Pariser Museen aufzuzeigen. An dem Wettbewerb beteiligten sich mehr als 500 Studenten aus 22 europäischen Ländern. Die Preisträger sind Studenten der Wiener Technischen Universität. Die Bauhaus-Universität in Weimar erhielt den Universitätspreis, der von den teilnehmenden Universitäten vergeben wurde.

Die amerikanische Fachzeitschrift für Aufzüge und Fahrtreppen Elevator World hat die Gewinner des Wettbewerbs “Projekt des Jahres” bekanntgegeben. Die preisgekrönten Projekte werden in der Januarausgabe ausführlich beschrieben. Kategorie 1 Aufzüge, neue Anlagen: Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, Kategorie 2: Modernisierung von Aufzügen: “Top of the Rock - Rockefeller Center New York, Kategorie 3: Fahrtreppen, neue Anlagen: Weltkulturerbe Zeche Zollverein Essen, Kategorie 4: Modernisierung von Fahrtreppen: Georg Washington Brigde Bus Station Now York, Kategorie 5: Schrägaufzüge: Dockland Hamburg, Kategorie 6: Zugangssysteme: Piermont Morgan Library New York

Als Erfinder des modernen Aufzugs gilt Elisha Graves Otis. Er stellte 1854 der Welt seine große Erfindung vor: den Fangmechanismus. Damit nahm er den Menschen eine große Angst; mit dem Aufzug abzustürzen. Bis heute steckt dieser Fangmechanismus in dieser oder jener Form in jedem Aufzug.

Im Berliner Hauptbahnhof sorgen 54 Rolltreppen, 45 Aufzüge und 6 Glaslifte für den Transport von Personen.

Das höchste Hotel der Welt das Grand Hyatt Shanghai liegt im 420 m hohen Jin Mao Tower. In Hochgeschwindigkeitsaufzügen werden Gäste mit neun Meter pro Sekunde befördert.

Der schnellste Aufzug mit einer Geschwindigkeit von 750 m / min befindet sich in Japan im Landmark Tower.

Eine der größten Aufzugskabinen bietet 200 Personen Platz. Zu sehen im Bertelsmann-Pavillion auf der Expo 2000.

Hitachi hat die Entwicklung eines neuartigen Aufzugssystems bekannt gegeben, bei dem Fahrkörbe seitlich bewegt werden, sodass bis zu 6 Fahrkörbe in einem Schacht bewegt werden können, der bisher nur zwei Fahrkörben vorbehalten war. Erreicht ein Fahrkorb die oberste Haltestelle, wird er horizontal verschoben und dann wieder abwärts bewegt. In einem Prototypsystem ist bereits eine dreifache Anordnung erfolgreich getestet worden. Im Dreifachsystem hängen 6 Fahrkörbe an 6 Seilen, wobei die Fahrkörbe paarweise durch je zwei Seile bewegt werden.

In Toronto ist “Herr der Ringe” als Bühnenfassung produziert worden. Die als die ambitionierteste und teuerste Bühnendarstellung der Geschichte bezeichnete Inzenierung hat mehr als 19 Mio. EURO gekostet und erforderte eine weitgehende Umgestaltung der Bühne des Princess of Wales Theaters einschließlich 16 Aufzügen und zwei Drehbühnen.

© LIFTplan Ingenieurgesellschaft   Aktualisierung 01 Mai, 2012   STARTSEITE   KONTAKT  IMPRESSUM