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Heilbronner Aufzugtage 2010 an der Fachhochschule Heilbronn

27. Heilbronner Aufzugstage vom 02.+03. März 2010 Aktuelle Anforderungen an Aufzugsanlagen, Sicherheit, Baurecht, Brandschutz

Detaillierte Informationen über den aktuellen Stand der Europäischen Richtlinien und Normen in der Aufzugtechnik sowie deren Umsetzung in Deutschland macht den Besuch der jährlich stattfindenden Heilbronner Aufzugstage zu einer Pflichtveranstaltung.

Dr. Gerhard Schiffner referierte über „Europäische Richtlinien, neue europäische Normen“ Dabei ging er insbesondere auf die neue Maschinenrichtlinie (MRL) 2006/42/EG ein, welche am 29.12.2009 verbindlich in Kraft getreten ist. Er betrachtete den wesentlichen Inhalt der Änderung A3 der EN 81-1 und EN 81-2, die für alle neuen Aufzüge, die ab Juli 2011 in Verkehr gebracht werden verbindlich ist.

Die neue Maschinenrichtlinie war auch Ausgangspunkt für den Vortrag von Ing. Anton Marschall  „Wohin führt die DIN EN 81-41? Vertikale Plattformlifte nach Maschinen Richtlinie“.

Ein Grund, der die Notwendigkeit dieser Norm begründet, ist der zunehmende Alterungsprozess der Bevölkerung Europas. Die Zahl älterer Menschen und Menschen mit Behinderungen wird in der Europäischen Union auf ca. 80 Millionen geschätzt. Die Anforderungen der Barrierefreiheit an Gebäude wird in Zukunft steigen.

Dipl.-Ing. Ernst-August Siekhans betrachtete in seinen Ausführungen hauptsächlich den nationalen Aufzugsmarkt. Er gab einen Überblick über die Entwicklung bei Unfällen und wertete Mängelberichte aus. Auf zweiTechnische Regeln für Betriebssicherheit, die TRBS 3121 und 1201 T. 4 ging er besonders ein.

Auch das nationale Baurecht stellt Anforderungen an Aufzüge. Dipl.-Ing. Gerd Gröger betrachtete in seinem Vortrag die Unterschiede dieser Anforderungen an Aufzüge in den einzelnen Bundesländern.

Das Thema Energieeffizienz von Aufzugskomponenten ist allgegenwärtig. Umso interessanter ist es, Informationen von Ingenieuren aus der Praxis zu erhalten. Seinen Vortrag überschrieb Dr.-Ing. Stephan Rohr von der ThyssenKrupp Aufzugswerke GmbH „Rückspeisende Umrichter im unteren Leistungsbereich“. Dipl.-Ing. Jörg Hellmich vermittelte Einblicke in die standardisierte Vernetzung von Aufzugskomponenten.

Erfahrungsberichte sind für Planer, Betreiber und Hersteller von Aufzügen richtungsweisend in ihrer täglichen Arbeit. Ing. Markus Hößle von der Fa. WITTUR GROUP referierte über Erfahrungen mit brandgeprüften Schachttüren nach EN 81-58. Erfahrungswerte bei der „Verwendung von Dübeln in Aufzugsschächten“ überschrieb Dipl.-Ing. York Grabietz seine Ausführungen.

Über Anforderungen an Aufzüge, die zur Evakuierung von Gebäuden genutzt werden, aber nicht direkt durch das Feuer beeinflusst werden, sprach Dipl.-Ing. Roger Martinelli.  Dipl.-Ing. Dirk Preißl von der Berufsfeuerwehr Düsseldorf vermittelte durch seine Erfahrungen in der Praxis interessante Details zum Thema „Feuerwehraufzüge“.

Das Thema Wartungsverträge birgt bei intensiver Betrachtung vor allem für Betreiber viele Fragestellungen. RA Dr. Sebastian Roling referierte zum Thema „Durchsetzung und typische Rechtsfragen bei Wartungsverträgen.

© LIFTplan Ingenieurgesellschaft   Aktualisierung 01 Mai, 2012   STARTSEITE   KONTAKT  IMPRESSUM